• 01.09.2009 - ApoRisk® News Sicherheit: Kinder fahren immer schlechter Fahrrad

    Durch schwere motorische Defizite fehlt vielen Grundschülern die Grundlage für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Unfallforscher geben Eltern Rat, wie sie aus „Stubenhock ...

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ApoRisk® News Sicherheit:

Kinder fahren immer schlechter Fahrrad


Durch schwere motorische Defizite fehlt vielen Grundschülern die Grundlage für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Unfallforscher geben Eltern Rat, wie sie aus „Stubenhockern" sichere Zweiradfahrer machen.

Die psychomotorischen Fähig- und Fertigkeiten von Kindern im Grundschulalter haben sich weiter verschlechtert, hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) herausgefunden. Die UDV empfiehlt, dass Schulen, Eltern und Lehrer gezielt Bewegungsdefizite erkennen und bekämpfen, da sicheres Radfahren das A und O für eine spätere sichere Teilnahme am Straßenverkehr sei.

Da die Radfahrausbildung einerseits ein wichtiger Teil der Mobilitäts- und Verkehrserziehung ist, durch sie anderseits aber auch psychomotorische Mängel schonungslos aufgedeckt werden, hat die UDV nach 1997 im Jahr 2008 erneut Fahrradausbilder nach den motorischen Fähig- und Fertigkeiten von Grundschulkindern beim Fahrradfahren befragt.

Bei der Umfrage unter Ausbildern von bundesweit 368 Jugendverkehrsschulen kam heraus, dass die Grundschüler immer schlechter radeln. So beherrschen immer mehr Kinder wichtige Alltagssituationen des Radfahrens nicht, beispielsweise das Spurhalten beim Blick zur Seite oder nach hinten. Auffällig sind der Studie zufolge vor allem Stadtkinder, Mädchen ausländischer Herkunft sowie übergewichtige und überbehütete Kinder.

Jungendverkehrsschulen

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat im Jahr 2003 zusammen mit der Deutschen Verkehrswacht die Schirmherrschaft über die etwa 1.100 Jugendverkehrsschulen in Deutschland übernommen.

Die Jugendverkehrsschulen werden von viel ehrenamtlichem Engagement getragen, sind aber nach UDV-Angaben oft mit nur geringen finanziellen Mitteln ausgestattet.

Deshalb unterstützt die Unfallforschung der Versicherer diese wichtige Arbeit der Verkehrs- und Mobilitätserziehung jährlich mit 100.000 Euro.

Mit diesem Geld, das über die Verkehrswachten an die Jugendverkehrsschulen verteilt wird, werden den Angaben zufolge vorwiegend Reparaturmaßnahmen und Fahrradneuanschaffungen durchgeführt.

Mobilitätsdefizite nehmen zu

In der aktuellen Untersuchung gaben fast drei Viertel der Fahrradausbilder an, dass sich Körperbeherrschung und Radfahrfertigkeit vermindert haben. 1997 war dies nur bei knapp der Hälfte der Ausbilder der Fall.

Zudem hat nach Einschätzung der Fahrradausbilder die Anzahl der Kinder mit Mobilitätsdefiziten erheblich zugenommen. Während dies 1997 nur drei Prozent angaben, waren es in der aktuellen Befragung mit 22 Prozent mehr als sieben Mal so viele.

Weniger Einzelförderungen

Als weiteres großes Problem stellt die Unfallforschung der Versicherer heraus, dass trotz der Zunahme der motorischen Mängel diese während der Fahrradausbildung immer seltener ausgeglichen werden können.

2008 hätten nur noch halb so viele Einzelförderungen und Nachkurse durchgeführt werden können wie 1997, obwohl die Radfahrausbildung in den vergangenen Jahren deutlich praxisnäher geworden sei - und nicht nur „Trockenübungen" auf abgesperrten Plätzen durchgeführt werden, sondern immer öfter ein Teil der Ausbildung im realen Straßenverkehr absolviert wird.

Gründe für die Motorikdefizite

Die Motorikdefizite sieht die UDV vor allem darin begründet, dass die eigenständige Mobilität für viele Kinder in den vergangenen Jahren abgenommen hat. So würden sie vermehrt mit dem Auto zur Schule gebracht oder müssten in ländlichen Gebieten schon früh mit dem Bus zur Schule fahren.

Für viele Kinder hat die eigenständige Mobilität in den vergangenen Jahren abgenommen. Sie werden vermehrt mit dem Auto zur Schule gebracht oder müssen in ländlichen Gebieten schon früh mit dem Bus zur Schule fahren.

Auch wenn das Fahrrad für Kinder immer noch ein wichtiger Garant für eigenständige Mobilität sei, so fehle insbesondere „Stubenhockern" die Praxis. Das mache das gelegentliche Radfahren um so gefährlicher.

Tipps für eine bessere Verkehrserziehung

Um die Fähigkeiten der Kinder zu fördern, sich sicher auf dem Zweirad im Straßenverkehr zu bewegen, sollten vor allem die Eltern in der Freizeit und an Wochenenden oder in den Ferien ausgiebige Radtouren mit ihren Sprösslingen unternehmen, so der Tipp der UDV.

Darüber hinaus geben die Unfallforscher folgende Denkanstöße:

  • „Kinder brauchen viel Bewegung. Diese kann zuhause, in der Schule und im Sportverein gefördert werden.
  • Grundschulen müssen den Raum und die Zeit bieten, Mobilitätsdefizite von Kindern zu erkennen und auszugleichen.
  • Eltern sollten ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule bringen, sondern zu Fuß.
  • Während der Fahrradausbildung sollte es genug Zeit für Einzelförderung und Nachschulungen geben.
  • Für den sicheren Schulweg mit dem Fahrrad ab der Klasse 5 sollten Schulwegpläne erstellt und ernst genommen werden." (verpd)

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